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Pressemitteilung

ÖDP unterstützt Vorschlag: Leichtere Busse als Ersatzverkehr über die Hängebrücke

Paul Kastner und Urban Mangold: „Die verhängte Sperrung ist ein harter Einschnitt in den Alltag vieler Altstädter"

Hängebrücke Passau

Foto: Mangold

Die ÖDP-Stadträte Paul Kastner und Urban Mangold unterstützen die Forderung von CSU-Stadtrat Rudolf Ramelsberger, leichtere Ersatzbusse über die Hängebrücke einzusetzen, nachdem die Brücke für Busse über 16 Tonnen gesperrt wurde. „Einen entsprechenden CSU-Antrag würden wir auf jeden Fall unterstützen oder andernfalls auch selbst stellen. Die von der Stadt für schwerere Busse verhängte Sperrung der Hängebrücke ist ein harter Einschnitt in den Alltag vieler Altstädter", bedauern die beiden ÖDP-Stadträte.

„Älteren Altstädtern, die nicht mehr so mobil sind, wird mit der aktuellen Einschränkung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Alltag enorm erschwert. Auch für viele andere ist die Linienführung über die Hängebrücke sehr wichtig. Der Busverkehr muss deshalb aufrechterhalten werden. Wenn es mit den aktuellen Bussen nicht mehr geht, dann müssen eben weniger schwere eingesetzt werden. Es stehen ja ohnehin Neuanschaffungen an", sagen Kastner und Mangold als Mitglieder des Stadtwerke-Aufsichtsrates.

„Auch wenn die Sache noch nicht vollständig aufgeklärt ist: Mit Weitsicht hat die Stadtspitze hier sicher nicht gehandelt. Bei einer so teuren Sanierung sollte man schon zweimal nachdenken, ob in Zukunft schwerere Busse eingesetzt werden. Es ist schon außergewöhnlich, dass bei einer Hauptprüfung kurz nach erfolgter Sanierung der Brücke eine Lastbeschränkung empfohlen wird. Das macht man in der Regel kurz vor einer Sanierung und nicht danach. Wenn jetzt, wenige Jahre nach der Sanierung nachgebessert werden muss, ist das ein ziemlich unglaublicher Vorgang, der die Frage nach der politischen Verantwortung aufwirft", meinen Kastner und Mangold.

Ebenso schnell wie die Sperrung des ÖPNV veranlasst wurde müssen nach Ansicht der ÖDP-Räte jetzt leichtere Ersatzbusse eingesetzt werden. „Sofortmaßnahmen müssen folgen. Bei diesen Einschränkungen darf es nicht bleiben.

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